BELTRING 2005

War and Peace Show 16. Juli bis 25. Juli

letzte Aktualisierung 23.02.2006

... TEIL 3

 
Rückblick...im Frühjahr 2005...

Beltring Beltring
Beltring Beltring
Beltring Beltring
 

...17.07.2005 in aller Hergottsfrüh...
 
Alsdann, wenn alle noch schlafen, dann legt sich Mark auch noch aufs Ohr.
Meinereiner will sich einen Kaffee bereiten und stellt fest, dass sich der aufgeladene Shelter nicht mehr
öffnen lässt; Ursache unklar.
In mehreren Anläufen auf dieses olivgrüne Fort-Knox im Tresorformat baue ich das Steckdosen- und
Transformatorenmodul aus, um über die entstehende enge Öffnung Einblick in diese blöde Box zu
bekommen. Nach endloser Schrauberei endlich ein Lichtblick. Der untere Riegel der Türe hatte sich
nach Verlust einer Schraube vom Gestänge gelöst und die Türe zuverlässig und dauerhaft blockiert.
Dreckstool.
 
Alles wieder zusammengebaut, Frühstücksutensilien zusammengerafft und mir dann endlich, bei strahlendem
Sonnenschein, das erste koffeinhaltige Heissgetränk in den Hals gekippt (Nicht lang snakken, Kopp in’n Nacken).

Beltring Beltring
Beltring Beltring

Nach und nach öffnen sich an den Mogs Klappen und Türen und die Teilnehmer unseres Konvois krabbeln aus den
Schlafsäcken ins grelle Licht des frühen Vormittages. Nach ausgiebigem Frühstück, geprägt von ausgelassener
Heiterkeit in Urlaubsstimmung gehen wir nahtlos zur ersten Erholungsrunde auf der schönen grossen Wiese über,
an und auf der wir geparkt haben.
Nachdem bis zur Fähre keine weiteren Besichtigungstops vorgesehen sind, brechen wir erst am späten Mittag auf.
Die Fahrt durch Belgien verläuft ereignislos, Reo reiht sich an Feuerwehr-Mog, dieser wiederum an Kraka auf Anhänger,
gezerrt von Mog 435.
Am Nachmittag legen wir einen Stop an einer Raststätte ein um Kaffee nachzutanken; Dünkirchen ist nicht mehr weit.
Ich rufe noch schnell in Dover bei der Fährgesellschaft an, um für Dr. Mo einen Platz nach England zu bekommen.
Dies geht wider Erwarten schnell und reibungslos und auch wir können noch heute übersetzen. Darüber ist Frank
zwar erfreut, denn er hatte für sich bereits gebucht, allerdings kommt er nicht darüber hinweg, dass es bei mir so
schnell ging. Er hatte von Deutschland aus frühzeitig angerufen, wurde allerdings hin- und herverwiesen und hat
Unsummen vertelefoniert, bis er schliesslich das „Go“ erhalten hatte.
Na ja, so ist sie, die uns für ihre Eigenheiten inzwischen gut bekannte britische Fährgesellschaft.
 
Anmerkung:
Nach meiner persönlichen Erfahrung ist eine frühzeitige Reservierung von Hin- und Rückfahrt der Strecke
Dünkirchen-Dover nicht zwingend erforderlich. Allerdings soll eine sehr frühe Buchung noch billiger sein
als der Beltring-Tarif, den es übrigens das ganze Jahr über gibt.
Wichtig ist nur, dass für Beltring keinesfalls in Dünkirchen gebucht werden kann; man muss immer in Dover
anrufen. Nicht erschrecken sollte man, wenn der Rückfahrttermin bereits ausgebucht ist und man erst eine
Woche später fahren darf. Dem ist nicht so! Die reservierten Termine kann man getrost vergessen!
Hinfahren, die mitgeteilte Reservierungsnummer angeben (die ist wichtig), einchecken und los geht’s.
Wer zuerst da ist, fährt zuerst mit. So einfach ist das.
 
Weiter geht’s Richtung England. Dr. Mo brummt vor sich hin mit gut 70 km/h. Mark hält das Mikrofon der Interkom
bei offenem Fenster in die Nähe des Auspuff, damit der Sound der Lizenz-MAN-Maschine schön im Kopfhörer dröhnt.
Das Leben kann so schön sein...
Nun, nach einiger Zeit macht sich bei mir die Aufregung und der Schlafmangel bemerkbar.
Erst fahre ich noch mit einem offenen Auge, dann fällt kurzzeitig auch das zweite zu. Mark schläft bereits, was
im Reo gar nicht so einfach ist.
Später dann meine Frage an ihn: „Hast du AUCH gut geschlafen?“ Grosse Stauneaugen seinerseits.

Beltring Beltring
Beltring Beltring

Die Ereignislosigkeit der Fahrt wird erst beendet, als wir nahe der Grenze zu Frankreich mehrere Küstenstädte
durchqueren. In Middelkerke nahe Nieuwpoort geht die Hauptstrasse einspurig durch die Innenstadt.
Links und recht hat es Strassencafes und wir paradieren mit unseren grossen Fahrzeugen durch das Gewusel der
vielen Fussgänger.
Marks gezieltes Gasgeben im Leerlauf, die Maschine brüllt und der Turbo pfeift; das Leben kann so schön sein...
Ein kurzer Stop zum Einkaufen, Parkplatz ist die Strasse, dann geht es weiter bis zu einem elend langen Stau
ohne konkrete Ursache; so kriechen wir Richtung Grenze. Sylvia spurtet in eine Apotheke, da Jens Schmerzen im
Knie des Kupplungsbeines hat, das durch die Stauzockelei überbeansprucht wird. Auf der dann endlich einsetzenden
Autobahn, kurz vor Dünkirchen füllen wir noch Dr. Mo’s Tank mit der mitgebrachten Brühe auf, bevor wir den
Fährhafen auf Anhieb erreichen. (Freyhaven im Freihafen?!)

Beltring Beltring
Beltring Beltring

Unspektakulär checken wir ein und fast verzögerungsfrei fahren wir mit unserem „Eimer“ in den Bauch der Fähre.
Feuer aus, alles nötige Gepäck geschnappt, ein paar Bilder gemacht und ab aufs Sonnendeck.
Es ist früher Abend.
Auf der Fähre gönnen wir uns im Bordrestaurant eine ausgiebiges Menü, anschliessend dann Abliegen in den
Ruhesesseln. Ich selbst kann noch immer nicht schlafen.
 
Nach zwei Jahren warten und zwei Stunden Überfahrt erreichen wir gegen 22:00 endlich England.
Weiter geht’s im ungewohnten Linksverkehr Richtung London. Nächste Hürde: Die richtige Ausfahrt.
Franks Navigationscomputer ist ratlos, deshalb ein Stop ausserhalb einer Ortschaft.
Wie heisst doch gleich der Ort nahe des „Veranstaltungsgeländes“?
Paddock Wood, das ist es.
 
Frank übernimmt weiterhin die Führung, wir als Schlusslicht. Inzwischen gibt uns Dr. Mo Anlass zur Sorge.
Die Keilriemen wollen nicht mehr aufhören zu quietschen. Bisher war 10 Sekunden nach dem Anlassen Ruhe,
doch jetzt hört er gar nicht mehr auf. Sorgenvoll quietschen wir uns durch schlafende südenglische Dörfer,
ahnungslos ob des Fahrzeugzustandes und unseres genauen Standortes. Da plötzlich kehrt Ruhe ein, Dr. Mo hat
sich wieder eingekriegt. Fein, geht ja doch. Und da ist ja auch die Schnellstrasse, wir sind fast da. Am finalen
Kreisverkehr, nahe der Einfahrt zum Gelände verrät mir ein Blick auf das Instrument der Kühlwassertemperatur,
dass Dr. Mo kurz vor dem Hitzekollaps steht. Ich stoppe umgehend den Motor und rolle im Kreisverkehr aus.
Der Motorraum gleicht nach dem Öffnen der Haube einem türkischen Dampfbad.
Hoffentlich ist dem Triebwerk nichts zugestossen. Ratlos und bei Taschenlampenlicht stellen wir fest,
dass ein Keilriemen alterbedingt die Zusammenarbeit quittiert und sich entfernt hat. Dabei hat er im
wahrsten Sinn des Wortes den zweiten Keilriemen mitgerissen und somit den Kühlwasserkreislauf sich selbst
überlassen. Dasselbe haben unsere beiden Vorausfahrenden mit uns getan, da sie von dem Drama hinter sich
nichts mitbekommen haben. Doch schnell ist Frank wieder da und hängt das nun sanft dampfende Monster
kurzerhand an seinen Kraka-Anhäger. Es sind nur wenige hundert Meter bis zur „Reception“, die uns der Mog
wacker zerren muss, ich jedoch nehme die Geschehnisse nur noch wie durch Nebel war.
Ach ja, da geht es gasförmig hin, das geliebte Kühlwasser. Hoffentlich überlebt das Dr. Mo.
Er, der Doktor, braucht nun selbst lebensrettende Massnahmen und hängt am Mog-Anhänger wie an einem Tropf.
 
Mit Jens am Steuer des Feuerwehr-404er erkunde ich das nachtschwarze Veranstaltungsareal; den mir aus
den zwei vorhergehenden Besuchen wohlvertrauten Platz favorisierend. Meine Wiedersehensfreude lässt mich
euphorisch werden, angenehm von Dr. Mo’s ungerechtem Schicksal abgelenkt. Und das Glück ist wieder da,
„unser“ Platz ist noch frei. Wir holen die anderen, zerren Mo auf seinen Liegeplatz und sind nun endlich da.
Motoren aus für eine Woche. Mark und ich stellen jeweils eine US-Dackelgarage auf (2-Mann-Zelt) und rollen
uns in die Schlafsäcke. Es ist Montag, 04:30 und ich habe seit Freitag früh nur ca. 6 Stunden richtig, und seit
Samstag früh gar nicht mehr geschlafen.
Nun aber ist endlich Ruhe.
 
Die Spiele mögen beginnen!

Beltring Beltring
Beltring Beltring

Montag, 18. Juli:
Es ist irgendwann am Tag, eine Uhrzeit, bei der die Sonne hoch am Himmel steht.
Völlig betäubt wie nach zu vielen schlechten Bieren krabble ich aus dem Zelt. Mit Freude stelle ich fest,
dass wir tatsächlich am Ziel sind. Es brummt aus allen Ecken des grossen Geländes, entferntes Stimmengewirr,
irgendwo orgelt ein Anlasser, das Heulen eines Jeepmotors nahe am Ohr, Hundegebell und Kindergeschrei,
der Geruch von Öl und Benzin, eine leichte Brise streicht über das braungrüne Gras und die Sonne sendet
ihre wärmenden Strahlen.
 
Wir sind nicht im Himmel, aber ganz nah dran.
 
Die Spiele haben begonnen.
 
In unserer gemeinsamen Morgenbesprechung planen wir den Lageraufbau und den Standort diverser
Einrichtungen; zuerst muss allerdings Dr. Mo reanimiert werden. Dank des von Frank zur Verfügung gestellten
Reo-Care-Paketes sind wir glückliche Besitzer neuer Keilriemen. Unter seinen und Marks kundigen Händen
geht es flott voran und bald schon kommt der spannende Moment des Anlassens.
Dr. Mo erwacht brüllend zu neuem Leben (Herzklopfen auf Knopfdruck).
Ich bin um viele vom Herzen gefallen Steine leichter. Eine zerstörte Maschine hätte Probleme bedeutet, an deren
Lösungsansatz ich erst gar nicht denken wollte. Aber wie orakelte schon der grosse f309e: „Geht nicht gibt’s nicht!“
 
Beim Lager stellen wir den grossen Tisch zwischen Mog435 und Reo, denn die Regenschutzplane lässt sich
am besten über die Fahrzeuge spannen. Über alles kommt das Tarnnetz als Sonnenschutz und Zeltimitation.
So hat man das Gefühl unter einem Dach zu sitzen und trotzdem kommt Sonne durch. Auf der lagerabgewandten
Seite des Reo baue ich mit Mark aus zwei Ponchos und Tarnnetzstangen das bewährte Duschzelt auf.
Dieses erhält über eine geschickte Seilkonstruktion und mit einer Wasserflasche als Gegengewicht eine
automatisch schließende Türe.

Beltring Beltring
Beltring Beltring
Beltring Beltring
Beltring Beltring

Jens und Sylvia bauen zum Schlafen ihr US-Hexagonalzelt auf und überlassen Mark und mir ihr zweites „Hexi“.
Dies erweist sich als fatal, denn ab jetzt ist diese Zelt für mich ein „so-eines-will-ich-auch-unbedingt-haben“.
Nun noch das Kraka abladen und schon geht’s auf zur ersten Erkundung. Ich selbst bin immer noch so kaputt,
dass ich mich kurzerhand im neuen Heim aufs Feldbett werfe und mich dem langweiligen, aber erholsamen
Einzelschlaf hingebe.
Irgendwann am Nachmittag ist es plötzlich dunkel. Sonnenfinsternis? Mitnichten und Neffen.
Ein heftiger Windstoß hat die Öse der Mittelstange ausgerissen und so hat sich das Zelt, der Schwerkraft
hilflos ausgesetzt, von alleine zusammenfaltet.
Eine feldmässige Instandsetzung unter Zuhilfenahme eines Stückes alten Reifenschlauches lässt erneut
Hoffnung auf eine ruhige Nacht aufkeimen und voller Hoffnung lege ich mich wieder hin.
Deshalb hat es den Rest des Montages für mich nie gegeben.

Beltring Beltring
Beltring Beltring
Beltring Beltring

Die nun folgenden Tage sind ausgefüllt mit Nichtstun , Herumlaufen, Staunen, Fotografieren,
Fachsimpeln, Einkaufen, Kraka-Fahren und Erholen. Damit auch Mark sich erholen kann, wechselt
er zum Schlafen unfreiwillig vom Hexi ins Fahrerhaus von Dr. Mo, da ich des Nachts wohl
festmeterweise Holz säge. Um mein Schnarchen nicht zu stören klemmt er sich trotz seiner
beachtlichen Größe auf die harten Sitzbänke des Reo und schafft es in der Enge auch noch sein
Notebook zu bedienen. Dass dies Marks erster Aufenthalt in Beltring ist, ist nicht zu
übersehen. Er hat ein Dauergrinsen im Gesicht, schwebt vor Wohlgefallen 30 cm über dem Boden
und findet vor Freude keine Worte.
Nur ab und zu hört man aus irgendeiner Ecke „Isch werd nochmol bleede hier“, „Schoisel“,
„Dreckstool“ oder auch „Neiiiin“.
Das Leben ist schön...

Beltring Beltring
Beltring Beltring
Beltring Beltring

Und wieder kann man sich nicht Sattsehen an all den Fahrzeugen und Dioramen, den vielen
Details und der Menge an ausgestelltem Material. In unserem Camp sammeln sich unauffällig
neue Beutestücke, erstanden auf dem riesigen Flohmarkt, der allein schon eine Reise wert ist.
Hier ist es vor allem die quirlige und stets gut gelaunte Sylvia, immer auf der Jagd nach
schönen alten Holzkisten und beseelt von dem Wunsch, endlich einen XXX (zensiert) ihr eigen
nennen zu können.
Zusammen mit Frank als geübtem Auge prüft sie diverse Fahrzeuge an denen das verhängnisvolle
Schild hängt: „For Sale“. Von allem scheinbar völlig losgelöst ist Jens, Hüter und Bewahrer
unseres Camps. Selten ist mir jemand begegnet, der so eine unerschütterliche Ruhe und
Souveränität ausstrahlt. Meistens sieht man ihn mit einem Buch im Zelt liegen oder in der
Sonne sitzen. Erst gegen Abend erwacht er zu neuem Leben und setzt irgendwann geschickt allen
Diskussionen und Fachsimpeleien ein jähes Ende indem er seine Sicht der Dinge kurz und
prägnant, meistens in einem kurzen Satz, in die Runde wirft. Ab dann sind alle damit beschäftigt,
die neue Sachlage zu interpretieren, analysieren und schlussendlich damit abzufinden, dass
er wieder einmal recht hat. Währenddessen sitzt er da und freut sich diebisch über das große
Hallo und die entstandene Konfusion. Unbezahlbar...
 
Gerade die gemeinsame Abende runden die aufregenden Tage auf so angenehme Art ab.
Wenn Frank von seinen Erlebnissen beim Kauf und Verkauf von Militär-LKWs erzählt, den Vorstellungen,
die diverse selbsternannte Fachleute haben und den neuesten haarsträubenden Abenteuern bei
Fahrzeugüberführungen, dann ist man hin- und hergerissen zwischen Bewunderung und froher Erheiterung
über seine Art, wie er diese Geschichten beim leisen Fauchen der Petromax zum Besten gibt.

Beltring Beltring

Die illustre Runde angenehm erweiternd schlägt überraschend Marnix bei uns auf.
Er ist ein freundlicher und gut gelaunter Belgier, den Sylvia als Organisator des grossartigen
belgischen Treffens „Wings and Wheels“ vorstellt. In seinem Gepäck hat er, wie versprochen,
gutes belgisches Bier. Er und seine Crew können ebenfalls mit faszinierenden Erlebnissen die
Erzählrunde begeistern und so wird es immer wieder früher Morgen, bis die letzte Flasche
geleert ist und der übermüdete Körper zu seinem Recht kommen darf.

Beltring Beltring
Beltring Beltring

Im Lauf der nächsten Tage füllt sich das Gelände unaufhörlich, so dass neue Fahrzeuge hinzukommen,
die man zuvor noch nie gesehen hatte. Aber auch „alte Bekannte“ sind wieder dabei. Direkt neben
uns hat sich eine große Gruppe Franzosen niedergelassen. Um ihren in Restauration befindlichen,
aber fahrbereiten US-Panzerschlepper Pacific M 26 haben sie ihren Sattelzug mit Material, Jeep
Feldküche und großem Mannschaftszelt aufgebaut. Allein das Abladen der Feldküche ist, typisch
französisch, ein feiernswertes Großereignis. Gesten- und wortreich wird der Fahrer des Jeeps beim
Rangieren mit der Feldküche „hilfreich“ unterstützt.
Was „merde“ heisst, weiß ich jetzt...
Interessanterweise sind gegenüber früher mehr britische Panzer aus dem 2. WK zu sehen.
Natürlich fahrbereit. Sehenswert auch ein guter Nachbau des grossen britischen Panzers aus dem 1. WK.

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Beltring Beltring
Beltring Beltring
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Nachdem Mark und ich uns in unsere Vietnam-Ausstattung geworfen haben machen wir uns auf den Weg
zum großen Diorama der Gruppe „Rolling Thunder“. Dieser britische Verein baut jedes Jahr ein
sehenswertes Vietnam-Diorama auf. Diesmal haben sie mit vielen Details die Vietcong-Tunnel nachgebaut.
Bei „Rolling Thunder“ lernen wir auch drei Deutsche kennen, die es uns nach einigem Hin- und Her
ermöglichen, am Samstag bei der Vorführung in der Arena teilzunehmen. Eine tragende Rolle bekommen
wir zwar nicht, wir müssen uns nur in den Dreck schmeißen, sobald das Artilleriefeuer einsetzt, aber
eine Erlebnis ist es auf alle Fälle. Nach der Vorführung, aber noch vor Publikum, kann ich mir es
nicht verkneifen, einem britischen Mitstreiter neben mir auf den Helm zu klopfen: „Hello, anybody home?“
Genau diese kleine Szene hat der offizielle Fotograf zufällig eingefangen und so ist sie für alle
Zeiten konserviert.
Nach dem Einladen der Requisiten fahren wir auf einem Reo aus der Arena, dessen Motorgeräusch nicht
gutes ahnen lässt. Und tatsächlich hat es die Maschine kurze Zeit später endgültig hinter sich.
Schade eigentlich.
 
...to be continued... JA! ...es wird einen 4. Teil geben...u.a. mit kurzen Filmen :-)))

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Militärfahrzeuge - historische Nutzfahrzeuge BAT-Trade
 
Hommage an einen Mog FFw. Freyhaven
 

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