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Eine Art Lebenslauf |
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| Geboren wurde ich im Dezember 1963 im MB Werk in Gaggenau, mein vollständiger Name ist 404 115 033354, |
| meine Freunde nennen mich aber schon seit jeher Moggie. Im März 1964 wurde ich mit einem TLF 8 Aufbau |
| der Firma Voll ausgestattet und schon kurze Zeit später hinaus in die Welt geschickt Gutes zu tun. |
| Zuerst verschlug es mich nach Hamburg zum Amt für zivilen Bevölkerungsschutz und Verteidigung, das mich |
| am 08. September 1964 erstmals beim dortigen "Polizeiverkehrsamt" anmeldete. |
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| Die nächsten 21 Jahre verbrachte ich damit in Hamburg auf meinen ganz großen Einsatz zu warten. Mitte der 80iger |
| Jahre begann ich über mein bisheriges Leben nachzudenken und kam zu dem Schluß, daß ich etwas Grundlegendes |
| ändern sollte, da es mir in der Großstadt doch nicht so recht gefiel. |
| Bis zum 09. August 1985 blieb ich noch in Hamburg gemeldet und wechselte dann den Dienstherren. |
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| Es zog mich in den idyllischen Hochschwarzwald, nach Eisenbach, oder um präzise zu sein nach Bubenbach zur |
| freiwilligen Feuerwehr, wo ich ab dem 17. September 1985 meinen Dienst verrichtete. In Bubenbach ging es mir |
| wirklich gut, ich wurde gepflegt und gehegt. Es bereitete mir viel Freude ab und an ein paar kleinere und größere |
| Brände zu bekämpfen, im großen und ganzen hatte ich dort 18 Jahre lang eine entspannte und schöne Zeit, bis zu |
| meiner Pensionierung am 09. Juli 2003. |
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| Im Laufe meines Arbeitslebens bin ich 14.069 km gelaufen und meine Pumpe hat 134 Stunden lang Schwerstarbeit |
| geleistet. Da ich in meinem Ruhestand noch etwas erleben wollte und mich inzwischen die Reiselust wieder gepackt |
| hatte begab ich mich auf die Suche nach einer Stelle als Privatoldtimer, wo ich an meinem Lebensabend sicherlich |
| hervorragend und mit Liebe gepflegt werden würde und auch noch die eine oder andere Reise unternehmen darf. |
| Dazu wandte ich mich an BAT Trade Frank Flick in Gummersbach, der dafür bekannt ist für unsereins gute neue |
| Besitzer zu finden. |
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| Frank wollte mir gern helfen, traute mir aber anscheinend nicht mehr zu, auf eigenen Reifen nach Gummersbach |
| zu fahren. Also wurde ich am 31. Juli auf einen Tieflader verladen und wie ein Wrack nach Gummersbach gefahren. |
| Mann, war das demütigend, dabei bin ich doch noch so gut zu Reifen. |
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| Nicht das es mir hier bei BAT Trade schlecht ging, aber die Unterbringung im Überseecontainer war etwas ungewohnt. |
| Naja, o.k., Frank gab mir einen netten Iltis zur Gesellschaft und es ist trocken im dunklen Container, aber ein Mog |
| wie ich benötigt Auslauf. Einer der Höhepunkte meines Zwischenaufenthaltes sollte eine Feuerwehrausstellung im |
| Oktober werden, auf die ich mich schon gefreut hatte, aber soweit sollte es nicht kommen. |
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| Am 01. September öffnete sich die Tür des Containers und ich erblickte meine neuen Besitzer. Sie hatten sich wohl |
| sofort in mich verguckt, trotzdem nahmen sie mich von allen Seiten mehr als gründlich unter die Lupe. Glücklicherweise |
| konnte ich vor ihren gestrengen Blicken bestehen und sie entschlossen sich mich zu adoptieren. In Vorbereitung auf |
| meinen Umzug in das Münsterland mußte ich am 25. September noch einmal zur Vollabnahme. Nachdem mir der |
| Prüfingenieur lange genug in den Bauch gepiekt hatte, ihr glaubt gar nicht wie unangenehm das sein kann, bekam ich |
| dann mein Gesundheitszeugnis und meinem Alter und Pflegezustand gemäß auch ein Oldie-Gutachten. |
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| Ende September habe ich mich dann auch von Iltis verabschiedet. Der hat schon einen neuen Partner bekommen, |
| der grüne Doka (der bald nach Mexiko auswandert) wohnt nun zusammen mit Iltis in dem dunklen Container. |
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| Euer Freyhaven |
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| PS: Wenn ihr mich größer sehen wollt bitte die Bilder anklicken |
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